[Unboxing] Funko Mystery Box – die zweite ;)

Ende Juli hatte ich mir – vor Ablauf des Sonderangebotes – noch eine zweite Funko Mystery Box von Toymania bestellt :). Ich hatte erneut Glück – wieder kein Funko dabei, den ich schon besitze (die Chance war aber auch nicht allzu hoch).

Mit der Ausbeute bin ich dieses Mal sogar noch etwas zufriedener. Drei der fünf Funkos treffen vollends meinen Geschmack, und die anderen beiden sind auch nicht schlecht, wobei ich TWD leider noch nicht gesehen habe :).

Im Einzelnen waren in der Mystery-Box (€39,99) enthalten:

  • Dr. Strange (Marvel), Exclusive
  • Dug (aus dem Film „Oben“, Disney)
  • Maui (aus dem Film „Vaiana“, Disney)
  • Cartman (Southpark)
  • Jesus (The Walking Dead)

Dieses Mal war es also eine reine Film- und Fernsehbox :). Natürlich möchte ich euch die Bilder vom Unboxing auch nicht vorenthalten :).

Mit Ablauf des Sonderangebotes bin ich nun allerdings an dem Punkt, dass ich mir wohl keine Funko-Mystery-Box bei Toymania mehr kaufen werde. Für 49,99€ ist das Risiko einfach zu groß. Aber es gibt ja noch viele andere Funko-Boxen ;P. Mal sehen, wann ich das nächste Mal eine bestelle :D.

 

[Gewinnspiel] Auslosung des Geburtstagsgewinnspiels!

Soeben habe ich das große Geburtstagsgewinnspiel ausgelost – und sehr, sehr lange über den Listen mit den Namen gebrütet.

Insgesamt haben mich 33 Namensvorschläge erreicht – 24 auf Facebook und 9 hier auf WordPress. Nachdem ich hin und her überlegt habe, hatte ich die Liste schnell auf zwei, drei Namen eingegrenzt. Doch bevor wir zum Gewinner des Sonderpreises kommen, löse ich erstmal die Verlosung auf :).

Den blauen Einhornschlüsselanhänger gewinnt: Anke o’Brien, für ihren Vorschlag „Konie“ hier auf WordPress, den rosa Einhornschlüsselanhänger gewinnt Sabine Kohlert für ihren Vorschlag Klara auf Facebook.

Doch nun zum Sonderpreis *Trommelwirbel*.

Eine Ausgabe von „Das Päckchen“ erhält Anna von „weltaustinteundpapier“ für ihren Vorschlag „Eleanor“. Lange war es für mich undenkbar, einen Vorschlag zu prämieren, der keine Alliteration beinhaltet 😀 – doch mit „Eleanor“ gelang es Anna, mir eine neue Namensdimension zu eröffnen, da ich bei dem Vorschlag sofort an Eleanor of Aquitaine denken musste. Von da war es nur noch ein kleiner, historisch-gedanklicher Katzensprung zu dem Namen, den ich schlussendlich ausgewählt habe: „Luise“. Konrad und Luise, Luise und Konrad. Auch wenn sich kein toller Shipping-Name bilden lässt, ein tolles Paar.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, die Gewinner werde ich individuell anschreiben und nach ihren Adressen fragen. An alle, die dieses Mal nicht gewonnen haben: Nicht traurig sein – das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt. Vielleicht schon zur Messesaison (FBM, Lit.Love) oder zum Erscheinen der Drachenstern-Anthologien, aber spätestens zum Jahresausklang.

Allen noch einen schönen Sonntag.

[Buchgedanken] Carolin Emrich: „Elfenwächter 1: Weg des Ordens“

In der letzten Zeit habe ich Carolin Emrichs Debütroman „Elfenwächter 1: Weg des Ordens“ gelesen. Das Buch ist 2017 beim Sternensand Verlag erschienen und dem Genre Fantasy zuzuordnen, wobei eine Einordnung in ein Subgenre isoliert für den Einzelband schwierig ist. Zwar legt der Roman durchaus die Ansätze für eine epische High-Fantasy-Reihe, erfüllt als Einzelband die Genre-Voraussetzungen jedoch noch nicht vollständig. Auch eine Verschiebung des Genres in Richtung Romantasy ist für die Folgebände durchaus möglich. Um verknappt auf den Punkt zu kommen: Isoliert betrachtet ist „Weg des Ordens“ aus meiner Sicht dem „Sword & Sorcery“-Genre (auch: „heroic fantasy“) zuzuordnen.

Seitdem sie sich erinnern kann, lebt Tris in einem Kloster, um dort, abgeschottet von der61xycbvc9ql-_sx326_bo1204203200_ Gesellschaft, den Umgang mit ihren magischen Kräften zu lernen. Die einzige Chance, den Klostermauern zu entfliehen, ist, sich dem Orden der Wächter anzuschließen. Als Tris von diesem für die Aufgabe ausgewählt wird, das Volk der Elfen auszukundschaften, trifft sie auf den Elfen Avathandal. Als sie sich in ihn verliebt, verschwimmen die Grenzen zwischen Freund und Feind. Doch wem kann Tris wirklich trauen?

Mit „Weg des Ordens“ legt die Autorin einen gelungenen Debütroman vor, der allerdings klar als Reihe konzipiert ist. Für einen Einzelband passiert isoliert etwas wenig, und die Handlung endet in einem sehr, sehr starken Cliffhanger (ich persönlich hätte mir das Ende einfach ein paar Seiten früher gewünscht). Abgesehen davon, schafft Carolin Emrich eine zauberhafte Welt, die mit einem gelungenen Weltenbau und einem ausgewogenen Magiekonzept punktet. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte der Welt nicht en bloc vorangestellt wurde, sondern in die Handlung des Romans eingebaut wurde. Hier zeigt sich auch klar, wie durch Propaganda oder eine allgemeine Deutungshoheit die Meinung eines Einzelnen gesteuert und manipuliert werden kann – ein vielleicht nur unbewusstes, aber vorhandenes gesellschaftskritisches Element.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut und leicht lesen. Durch die Ich-Perspektive gelingt es zudem, den Leser nah an Tris heranzulassen. So wird die Identifikation mit der Hauptfigur unterstützt. Ohnehin sind die Protagonisten plastisch und vielschichtig angelegt, auch in den Nebenfiguren, sei es Lilly, die Freundin von Tris, oder Avathandals Schwester. Ich fand es schade, dass – trotz Tris‘ Vorsatz – sie Lilly nicht geschrieben hat, und diese, seitdem Tris das Kloster verlassen hat, keine Rolle mehr in der Handlung spielte. Ich würde mir wünschen, dass sich dies in den Folgebänden ändert – sonst wäre es unnötig gewesen, die starke Bindung zwischen den beiden Freundinnen am Anfang der Handlung aufzubauen.

Das Cover ist sehr gelungen und von der talentierten Juliane Schneeweiss entworfen worden, Lektorat und Korrektorat (Martina König) haben ebenfalls ordentlich gearbeitet, auch wenn kleinere Fehler durchgerutscht sind, die den Lesefluss und das Lesevergnügen aber nicht mindern. Auch der Buchsatz kann mit wunderschön gestalteten Kapitelanfängen punkten. Was mich hier leicht gewundert hat, ist die Benennung eines Prologes. Die Handlung dort spielt kurz vor Kapitel 1 und es wird inhaltlich nahtlos aneinander angeknüpft. Ich hätte von einem Prolog etwas anderes erwartet und hätte es als sinnvoller gefunden, dies einfach als reguläres Kapitel in die Struktur einzubauen.

Mein Fazit? „Elfenwächter 1: Weg des Ordens“ ist ein gelungener Debütroman und vielversprechender Auftakt für eine phantastische Buchreihe, der für die Folgebände auch noch etwas Luft nach oben lässt. Für Liebhaber und Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen. Ich freue mich bereits jetzt auf die Folgebände. Band 2, „Weg des Krieges“, erschien übrigens vor wenigen Tagen und ist als e-Book und Taschenbuch in allen gängigen Portalen und im Buchhandel erhältlich.

[Verlosung] Das große Geburtstagsgewinnspiel: Name gesucht!

Seit wenigen Tagen ist mein WordPress-Blog zwei Jahre alt geworden – und ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Lesern, Kollegen und Freunden bedanken, die mich in dieser Zeit hier oder auch auf Facebook begleitet haben – auf die nächsten tollen Jahre <3.

Das Gewinnspiel steht ganz im Zeichen von J. Vellguths Roman „Das Päckchen“. In diesem Roman taucht ein Schlüsselanhängereinhorn mit dem Namen „Konrad“ auf. Nachdem mein persönlicher Konrad bei mir eingezogen ist, hat er nicht locker gelassen, bis ich ihm eine Gefährtin gekauft habe 😀 – wie hätte ich ihm widerstehen können? Und so ist seit gestern eine zauberhafte Einhorndame zu uns gestoßen. Doch das Problem: Sie hat noch keinen Namen! Ich habe zwar bereits eine erste Idee, möchte aber nicht die Gelegenheit missen, Euch ebenfalls nach tollen Namensvorschlägen zu fragen. Bitte beachtet dabei: Es muss gut zu Konrad passen. Mein Vorschlag ist bislang „Klementine“.

Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, ist Konrad auch bereits sehr glücklich, und kann die Augen nicht von seiner Gefährtin lassen.

Zu gewinnen gibt es übrigens unter allen Teilnehmern folgendes:

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  • 1 Einhornschlüsselanhänger Nici „Theodor & Friends“ (blau), der unter allen Kommentaren mit Namensvorschlägen unter diesem WordPress-Beitrag verlost wird
  • 1 Einhornschlüsselanhänger Nici „Theodor & Friends“ (rosa), der unter allen Kommentaren mit Namensvorschlägen unter dem passenden Facebook-Beitag verlost wird
  • 1 Taschenbuch J. Vellguth „Das Päckchen“, das von mir für den besten Namensvorschlag plattformübergreifend vergeben wird, ungeachtet, ob ich den Namen schlussendlich nehme oder nicht.

 

~~~ Teilnahmebedingungen ~~~

1. Die Teilnahme ist möglich bis zum 05.08.2017, 23:59:59 Uhr

2. Um teilzunehmen, müsst ihr

a)
einen Post unter diesen Blogpost setzen und mir in den Kommentaren Euren Namensvorschlag für die Einhorndame nennen

und/oder

b)
–  auf Facebook den Gewinnspielbeitrag liken und
– mir per Kommentar unter dem dortigen Beitrag Euren Namensvorschlag für die Einhorndame nennen

3. Jeder, der die obigen Teilnahmebedingungen erfüllt, erhält ein Los für die jeweilige Verlosung. Pro Person kann nur ein Verlosungsgewinn erzielt werden. Da das Taschenbuch als Sonderpreis vergeben wird, kann dieses zusätzlich zu einem Verlosungsgewinn zuerkannt werden. Pro Person wird nur ein Namensvorschlag pro Plattform gewertet. Bei mehreren Namensvorschlägen einer Person wird nur der erste in die Wertung genommen. Es werden nur Kommentare unter den Originalbeiträgen auf Facebook und WordPress in die Wertung/Verlosung genommen.

4. Es ist keine Pflicht und es gibt auch keine Zusatzlose für das Rebloggen des Beitrages auf WordPress oder das Teilen und Freunde markieren auf Facebook. Freuen würde ich mich natürlich dennoch drüber :).

5. Nach Ablauf der Zeit wird das Gewinnspiel zeitnah ausgelost und die Gewinner werden sowohl hier als auch auf der Facebook-Seite veröffentlicht. Meldet sich einer der Gewinner dann nicht binnen einer Woche, wird der Gewinn neu vergeben.

6. Das Gewinnspiel steht in keinerlei Zusammenhang mit facebook oder wordpress.

7. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

8. Über die Vergabe des Taschenbuches als Sonderpreis entscheidet allein der Verlosende nach persönlichem Geschmack. Likezahlen oder sonstige allgemeine Erwägungen finden keine Berücksichtigung. Sofern der ausgewählte Name mehrfach vorgeschlagen wurde, gewinnt den Sonderpreis die Person, die den Namen als erstes vorgeschlagen hat.

9. Der Verlosende behält sich vor, Kommentare, die ehrverletzend sind, gegen die guten Sitten verstoßen oder pornografische, gewaltverherrlichende oder rechts-/linksradikale Inhalte besitzen, zu löschen und von der Verlosung auszuschließen.

~~~

Viel Glück und viel Spaß! Auf dass wir gemeinsam einen tollen Namen finden :).

[Verlagsvertrag] Das historische Triple!

Bevor (seid wachsam!) im Laufe des heutigen oder morgigen Tages ein großer Gewinnspielbeitrag online geht, möchte ich noch die Gelegenheit nutzen, auch hier bekanntzugeben, dass ich erneut einen Autorenvertrag beim Burgenwelt Verlag für eine historische Kurzgeschichte unterzeichnet habe – zum dritten Mal in Folge! 🙂

Dieses Mal ging es um mittelalterlichen Horror – eigentlich so gar nicht mein Genre, aber man muss ja auch mal über seinen Schatten springen, um sich weiterzuentwickeln. Auch wenn sicherlich noch viel Arbeit im Verlagslektorat vor mir liegt, hoffe ich doch, dass Ihr später mit der Geschichte genausoviel Spaß habt wie ich beim Schreiben. Ich freue mich jedenfalls schon auf das fertige Büchlein, das planmäßig im Dezember 2017 erscheinen wird, und in dem auch viele bekannte Gesichter aus den letzten Büchern vertreten sind :).

Hier noch das zauberhafte Cover zu der Anthologie!

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[Buchgedanken] Terry Brooks „Das Lied der Elfen“ (Die Shannara Chroniken)

In der letzten Zeit habe ich „Das Lied der Elfen“ von Terry Brooks gelesen, den dritten Band der neuaufgelegten Reihe „Die Shannara Chroniken“, deren zweiter Band auch erfolgreich als TV-Serie unter dem Titel „Shannara“ verfilmt worden ist. Das Buch ist in der Neuauflage 2017 bei Blanvalet erschienen und bereits 1986 in geteilter Form unter den Titeln „Das Zauberlied von Shannara“, „Der König von Shannara“ und „Die Erlösung von Shannara“ bei Goldmann und Blanvalet veröffentlicht worden. Die Originalausgabe wurde 1985 unter dem Titel „The Wishsong of Shannara“ bei Ballantine Books, New York, veröffentlicht. Der Roman ist am ehesten als dystopische High-Fantasy einzuordnen. Hier findet Ihr meine Rezenzionen zu Band 1 und Band 2.

In „Das Lied der Elfen“ begleitet man eine neue Generation der Ohmsfords auf ihrem 51qpnkqxdgl-_sx332_bo1204203200_Quest gegen das Böse. Erneut werden die Lande von Shannara von uralten Mächten bedroht, die sich die Rassen durch schwarze Magie untertan machen wollen. Und wieder legt der Druide Allanon das Schicksal der Welt in die Hände der Nachkommen von Shannara: Brin und Jair Ohmsford. Nur die Kinder von Wil Ohmsford, dem Protagonisten aus „Elfensteine“, vermögen es dank der elfischen Magie in ihren Körpern, die Welt vor der Zerstörung zu bewahren. Doch nur wenn es ihnen gelingt, die gewaltigen Kräfte zu bändigen und sich dabei selbst nicht zu verlieren, besteht noch Hoffnung für die verschiedenen Rassen.

„Das Lied der Elfen“ knüpft gut an die Vorgängerbände an. Es spielt eine Generation nach „Elfensteine“ – und auch die von dort bekannten Protagonisten Wil Ohmsford und Eretria haben in diesem Buch wieder einen Gastauftritt – und der omnipräsente Allanon lenkt auch in diesem Band natürlich erneut die Geschicke der vier Lande. Gut gefallen hat mir, dass nicht nur die nächste Generation der Ohmsfords auftaucht, sondern auch die Familien Leah und Elessedil wieder eine Rolle spielen, in Gestalt von Rone, dem jüngsten Prinzen von Leah, und des Elfenprinzen Edain Elessedil.

Während Brin sich nur mit kleiner Begleitung auf ihr Abenteuer macht, lässt sich im Handlungsstrang von Jair eine Paralelle zu Tolkiens „Herr der Ringe“ nicht verhehlen. So kann die Welt nur gerettet werden, wenn er im tiefsten Feindesland zauberhaften Sand in eine Bergquelle wirft. In einer Ratssitzung wird beschlossen, das Unternehmen zu unterstützen, es wird eine Gruppe von Freiwilligen gesucht, die zum Schluss aus einem Zwerg, einem Elf, einem Gnom und drei Menschen besteht. Ich bin sicher nicht der erste, der sich hier an die Gefährten auf ihrer schicksalhaften Reise nach Mordor erinnert führt. Abgesehen davon braucht Terry Brooks den Vergleich mit Tolkien aber auch nicht zu scheuen: Die Bücher der Shannara Chroniken sind exzellente High-Fantasy-Romane, auch wenn das Setting in einer dystopischen Welt nach einem Vernichtungskrieg liegt.

Terry Brooks punktet erneut mit bildgewaltigen Beschreibungen, die in dieser Länge nur noch in der High-Fantasy erlaubt, sogar erwünscht sind. Die Geschichte ist, trotz des auktorial-anmutenden Erzählers, sehr atmosphärisch und man bleibt nah an den Protagonisten, fühlt ihre Ängste, Zweifel und das Leid. Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit aufrechterhalten und viele unerwartete Wendungen lassen ein positives Ende zweifelhaft erscheinen. Lediglich die Schwerpunktsetzung hätte ich mir etwas anders gewünscht. Zum Ende hin ging alles rasend schnell, während anfangs die Handlung doch etwas zähflüssig vonstatten ging.

Zentrales Element in diesen Heldenreisen ist die Charakterentwicklung, die hier spürbar ist und gut umgesetzt wurde. Nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebencharaktere entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter und man lernt mehr über ihre Ziele, Motivation und ihre Beweggründe.

Das Cover orientiert sich an den Vorgängerbänden, ist sehr schön und hochwertig geprägt. Korrektorat, Lektorat und Buchsatz haben ebenfalls ordentlich gearbeitet.

Mein Fazit? „Das Lied der Elfen“ ist eine gelungene Fortsetzung einer der besten High-Fantasy-Reihen. Das Buch punktet durch tolle Beschreibungen und plastische Charaktere, lediglich die Schwerpunktsetzung hätte besser sein können. Für Leser des Genres bedenkenlos zu empfehlen.

[Buchgedanken] J. Vellguth: „Das Päckchen“

Am heutigen, hier zumindest sonnigen Sonntag, möchte ich mal wieder eine Buchbesprechung mit Euch teilen. Bereits vor einiger Zeit habe ich „Das Päckchen“ von J. Vellguth gelesen. Das Buch ist am ehesten – wie auch auf dem Cover angemerkt – als Liebesroman anzusehen und 2017 im Selfpublishing erschienen. In der 18. Kalenderwoche dieses Jahres sprang das Buch auf Platz 5 der Bild-Bestsellerliste, die in Kooperation mit Amazon erstellt wird.

Emma ist begeisterte Buchbloggerin und arbeitet in einer Kinderbibliothek. Als sie nach 51khaqt-sql-_sx326_bo1204203200_ihrem Urlaub zurück zur Arbeit will, stellt sie mit Erschrecken fest, dass die Bibliothek aufgrund eines Wasserschadens geschlossen wurde – und niemand daran interessiert ist, die Kosten für die Neueröffnung aufzubringen. Schnell ruft Emma auf ihrem Blog eine Spendenaktion zur Rettung der Bibliothek ins Leben. Mit nur siebzehn Abonnenten ein aussichtsloses Unterfangen. Ins Verlagsarchiv versetzt, steht ihr ganzes Leben vor einem Scherbenhaufen. Bis ein geheimnisvolles Päckchen bei ihr eintrifft, ganz ohne Absender, aber voller Überraschungen.

„Das Päckchen“ ist ein wahrer Feel-Good-Roman über die Liebe und die Leidenschaft zu Büchern. Ich bin sicher nicht der einzige Blogger, der sich mit Emma identifizieren kann und sich ein Stück in ihr wiederfindet. Gerade deshalb – aber nicht nur aus diesem Grund – kann ich den Roman als Ode an die Buchwelt vollends empfehlen.

Die Handlung ist sehr kurzweilig, spannend und kann mit unerwarteten Wendungen glänzen. Auch wenn einige Aspekte durchaus vorhersehbar sind, ändert dies doch nichts daran, dass man mit Emma mitfühlt, sich freut, leidet und lacht. Man muss sie einfach als Protagonistin gern haben! (Und dann liebt sie auch noch Einhörner!!!)

Auch die anderen Charaktere sind toll gestaltet, bis in die Nebenfiguren. Als Leser möchte man sich um Marie kümmern und sie in den Arm nehmen, oder wünscht sich eine Freundin wie Becky, die jederzeit für einen da ist. Gerade die Hauptprotagonisten Emma und Lukas, der geheimnisvolle Absender, entwickeln sich im Laufe des Romanes auch weiter. Dabei wird die Entwicklung durch den personalen Erzählstil aus beiden Sichtweisen unterstützt.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, strotzt vor Gefühlen und lässt sich flüssig lesen. Obwohl die Mehrzahl der Gespräche zwischen den Protagonisten in Chat-Form stattfinden, sind die Dialoge doch lebendig und der Spannungsbogen wird bis zuletzt aufrechterhalten. Bemerkenswert ist auch die Liebe zu kleinen Details, die die Handlung zwar nicht tragen, die aber doch für ein rundes, vorstellbares Gesamtbild sorgen, das das Kopfkino des Lesers sofort anlaufen lässt.

Das Cover ist aus meiner Sicht sehr gelungen und ein absoluter Eyecatcher, Korrektorat und Lektorat (sofern durchgeführt) haben solide gearbeitet. Wo ich mir noch etwas mehr Mut, etwas mehr Innovation gewünscht hätte, ist der Buchsatz. Geschenkt, dass die Kapitel links und rechts anfangen – das beachten heute nur noch die wenigsten und bei der Fülle an Kapiteln würde das das Buch auch nur immens aufblähen. Allerdings hätten die Chat-Dialoge aus meiner Sicht etwas mehr Pepp verdient gehabt (also rein satztechnisch). Man hätte sie zum Beispiel in Anlehnung an moderne Messenger spaltenförmig links- und rechtsbündig setzen, oder sie als Nachrichtenfenster gestalten können, nur als spontane Ideen, sicherlich gibt es noch dutzende weitere Möglichkeiten.

Mein Fazit? „Das Päckchen“ ist ein wunderbarer, gefühlvoller Roman über die Liebe zwischen zwei Menschen, und gleichzeitig über die Liebe zu Büchern. Tolle Protagonisten, eine abwechslungsreiche Handlung und ein gelungenes Setting machen das Buch zum perfekten Begleiter für den Urlaub oder für sommerliche Tage. Für Liebhber des Genres – und für Buchblogger natürlich sowieso – bedenkenlos zu empfehlen.

Ps: Als Sidekick im Buch kommt das Einhorn „Konrad“ vor – und ich möchte euch ein Bild von ihm nicht vorenthalten.

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Pps: „Konrad“ und „Das Päckchen“ spielen auch eine Rolle in meiner Verlosung zum bald anstehenden Bloggeburtstag. Also haltet die Augen offen!